Begriffseinordnung


Hinter dem Begriff Mobile Tagging verbirgt sich die Bereitstellung und das Auslesen von Informationen über ein- bzw. zweidimensionale Barcodes mit Hilfe eines mobilen Endgerätes (u.a. Handy, Smartphone o.ä.). In einem solchen Barcode werden Informationen bspw. zu einem physischen Ort (Sporthalle, Schwimmbad, Skaterpark o.ä.) in der Welt verschlüsselt. Dieser kann dank seiner Größe von nur einigen Zentimetern problemlos an den entsprechenden Orten angebracht werden. Durch Nutzung einer auf dem Endgerät installierten (i.d.R. kostenlosen) Software erfolgt eine Datendecodierung inkl. der automatischen Weiterleitung und Anzeige der entsprechenden Internetseite (siehe Abbildung unten).



Abb.1: Taggingprozess (I, Mhegen, 2007)

Techn. Voraussetzungen


Für die konsequente Anwendung und Umsetzung des Mobile Taggings werden neben der gängigen Ausstattung (PC/Notebook, Drucker) vier verschiedene Komponenten benötigt:
  • Internetfähiges mobiles Endgerät mit Kamerafunktion (u.a. Handy, Smartphone, iPhone)
  • Code-Reader (i.d.R. kostenlos, u.a. BeeTagg, i-Nigma, J2MEQRCode)
  • Code-Generator (i.d.R. kostenlos, u.a. BeeTagg, Tagnition)
  • Mobile Internetverbindung (u.U. kostenpflichtig, WAP, UMTS, W-LAN)

Ein empfehlenswerter Code-Reader, der zusätzlich für eine große Anzahl unterstützer Endgeräte angeboten wird ist der BeeTagg-Rader. Er steht unter den nachfolgenden Links kostenlos zum Download bereit:

  • BeeTagg-Reader
  • Übersicht unterstützter Endgeräte

Codes


Mittlerweile gibt es eine große Zahl an verschiedenen Codes. Eine Auswahl gängiger Formate ist in der nachfolgenden Abbildung zu finden. Für das MoTagS-Projekt wird der sog. QR-Code (Qick Response-Code) verwendet (siehe nachfolgende Abbildung, rot umrandet).



Abb.2: 2-D-Codes (modifiziert nach I, Mhegen, 2007)